Autorenwahnsinn: Tag 24

Poste dein allerliebstes Lieblingszitat aus deinem Manuskript!

+grumpf+ Witzbolde.

Ich habe nicht nur ein Manuskript und ich neige nicht dazu, mir zu merken, was ich geschrieben habe. Ja, ist so. Ich bin ein Banause und da ich das nicht ändern kann, muss ich damit leben. Ich habe da eine Szene (kein simples Zitat) bei Borderlands, wo Spock und Kaval sich miteinander unterhalten. Kaval ist dort noch ein Jungspund und war ursprünglich dafür ausersehen gewesen, A’kebur beizustehen. Daraus wurde nichts. Kaval wird übrigens irgendwann mal Botschafter und er … Spoiler

Wie auch immer: Jedenfalls gibt ihm Spock zu verstehen, dass er sein Potential als unangepasster Vulkanier ausschöpfen und neue Wege gehen soll. Zudem hat es einen praktischen Nutzen, wenn er sich dabei nicht unsichtbar machen würde, denn dann könnte man besser um ihn drumherum gehen. Diese Szene liebe ich. Es war Zufall, das sie entstand und ich weiß nicht, wie ich dazu kam. Ich hatte das Vergnügen, Spock schreiben zu dürfen. Wenn ich meine Geschichten durchlese, und das muss ich öfter als mir mitunter lieb ist, habe ich das Gefühl, dass ich dazu neige, sehr philosophisch zu sein. Woher das kommt, ich habe da eine Vermutung. Aber ich verstreue so etwas wie Blütenblätter und vergesse, dass sie da sind und der Wind kann sie mitnehmen. Sie sind ein Geschenk und wer sich davon angezogen fühlt, darf sie einfangen und aufheben.

Hier etwas aus „Wenn der Wind seine Flügel erhebt“. Neben Traumweber (immer noch Arbeitstitel – so langesam wird es Zeit, das mir einfällt, wie die Geschichte heißt) sind das die Manuskripte, in denen ich derzeit arbeite. Neben Borderlands, neben Akte Fearman 2, neben Shkarr 2, neben … Ich erwähnte, dass Singular nicht die richtige Frage ist? Dein Manuskript? Ich bin haltlos und maßlos. Hoffentlich sieht man es mir nach.

Es war, als hätte er einen Faden gefunden. Einen losen Faden und den zog er Stück für Stück ab und mit jedem weiteren Stück lösten sich Erinnerungen, zeigten sich ihm in bunten Bildern und Schlieren, aber vor allen Dingen in Gerüchen, Worten und erinnerten Gedanken von damals.