Autorenwahnsinn: Tag 18 & 19

Tag 18: Benutzt du Notizbücher? Zeige sie uns!

Jein, ich benutze Notizbücher, weil ich sie kaufe. Ansehe. Mich daran freue. Aber ich bin noch am Üben, sie auch tatsächlich ihrem zugeschriebenen Nutzen zu verwenden. Für Chiron habe ich ein „nachträgliches“ Notizbuch gemacht, was nicht aktuell ist. Ich muss mal wieder daran arbeiten. Ich denke, ich werde ein paar Seiten daraus veröffentlichen, wenn ich mit Chiron insgesamt fertig bin. Sonst jedoch brauche ich keine. Die meisten Notizen finden sich direkt in meinen Dokumenten, in denen ich schreibe. Ich füge mal einen Screen von Chiron Buch 3 ein. Dort kann man die Navigationsleiste sehen. Sie ist einfachzu generieren, indem man die Formatvorlagen für Überschriften verwendet und ich gehe meist auf Suchen und dann nehme ich den ersten Reiter auf der linken Seite. Dort sind dann die Überschriften für das jeweilige Dokument eingeblendet.

xxx und ccc sind Kapitel, die noch keinen festen Platz im Gefüge haben. Dunkle Gnade bis Schatten der Vergangenheit sind die letzten Kapitel. Ich muss also noch die Mitte schreiben. Ab Zeittafel ist das eigentliche Notizbuch und Statistik brauche ich für die Schreibnachtgilde „Bücherhelden“, um meinen täglichen Wort-Count eintragen zu können. Mitunter trage ich den nach und dann lese ich den dann an der Stelle ab.

Chiron hat einen der komplexesten Notizbereiche all meiner Geschichten. Borderlands hat dies im Forum stehen, weil Neko und ich im Forum schreiben. Der Screenshot wäre etwas schwieriger.

Tag 19: Hot, Hot, Hot! Wir möchten ein sinnliches Zitat von dir sehen!

+schnauf+ Ich gehe auf sinnlich. Sex wird wohldosiert eingesetzt. Für PWP bin ich noch nie zu haben gewesen (PWP: Plot? What a plot? – Story? Was für eine Story?). Hier ein Zitat aus „Wenn der Wind seine Flügel erhebt“. Eine Sicht auf Sinnlichkeit, die etwas anders ist.

 

„Es ist mein Ernst. Du denkst, das ist ein Spiel. Dass ich spiele. Aber die meisten Menschen finden mich anstrengend. Ich spiele nicht. Ich bin das, was du siehst. Manchmal schaue ich Menschen, wie du einer bist, lange an, und ich verstehe nicht, was sie bewegt. Oder ich ticke aus. Ich habe mich nicht unter Kontrolle. Wenn ich viel Stress habe und mich nicht mehr an die Regeln gehalten habe, dann kann es sein, dass ich mich schlage, kratze, herumschreie und -laufe. Das kann ich nicht kontrollieren. Du wirst dir das anschauen und dich fragen, was ist das für ein Freak? Das ist mir zu kompliziert. Viel zu nervig. Das ist es, was die Menschen mir sagen. Ich bin anders und ich meine das wirklich so. Ich bin froh, dass du mich geküsst hast. Aber ich kann dir nicht folgen, wohin du gehst. Und du kannst mir nicht folgen. Ich versuche seit einem halben Jahr in einer eigenen Wohnung zu leben. Allein. Meine Mutter kommt vorbei, um zu schauen, ob ich es allein schaffe. Ich …“ Elias spürte, wie es ihm eng im Brustkorb wurde. Er bekam schlecht Luft, weil er sich aufregte. Allein der Gedanke, dass er es nicht schaffen würde, sein Leben allein zu leben, brachte ihn in Not. Wenn er sich auch noch vorstellte, wie es wäre, einen Mann lieben zu können, das würde er nicht schaffen. Es war aufregend. Und Aufregung war Gift.
Plötzlich fühlte er warm und stark die Hand von Sen auf seiner. Er sah die Hand an. Lange. Das Gefühl von Haut auf Haut war eigentlich zu viel. Viel zu viel. Schon die Lippen auf seinen Lippen hatten etwas mit ihm gemacht, dass eigentlich nicht gut war. Aber die warme weiche Haut. Die Knochen und Muskeln darunter. Die winzigen Bewegungen. Er konnte die Härchen sehen und die feinen Rillen, die die Haut bildete. Sie war nicht glatt. Niemals war sie glatt und doch fühlte sie sich so an. Es war ein Wunder. Beweglich und kraftvoll. Elias verlor sich in dem Anblick und er schwankte darin, ob er seine Hand wegziehen sollte oder nicht. Doch das hätte bedeutet, Reibung zu erzeugen. Noch mehr Wärme, noch mehr Berührung. Er blickte auf und Sen in die Augen. Trocken schluckte er. „Nicht anfassen“, flüsterte er.