Autorenwahnsinn: Tag 14

Montagsmotivation – was tust du?

Im Moment: Atmen!

Naja, Scherz beiseite. Ich habe aktuell Urlaub, male und schreibe und fühl mich wohl, solange der Grasschneider der Gartenbaufirma nicht unter meinem Fenster mäht. Ansonsten, ich bin kurz davor, mich mal einem Schläfchen hinzugeben. Es ist Mittagszeit. Wäre ich jetzt auf Arbeit, würde ich rausgehen, ein Käffchen trinken und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Morgen – wahrscheinlich ist es dann wieder regnerisch – gehe ich raus. Heute werde ich die Zeit nutzen, damit die Farben schichtweise besser trocknen. Das dauert sonst länger. So, bin dann jetzt entmotiviert auf dem Sofa.

Ach ja, 791 Worte habe ich, seit ich aufgestanden bin, gerade geschrieben. Mein Tagessoll von 500 Wörter ist damit schon mal im Sack. Das ist das, was ich versuche, jeden Tag zu schreiben. Es ist erreichbar für mich und ich bin mir auch nicht böse, wenn ich es mal nicht erreiche. Übrigens, wer weniger Wörter ansetzt, ist damit nicht schlechter, wie einer, der mehr ansetzt, besser ist. Man sollte sich immer ein Ziel setzen, das man in fast allen Konditionslagen erreichen kann. Wieso? Weil es zufrieden macht. Ziele, die man nicht erreichen kann und die man dann täglich verfehlt, ziehen einen nur runter. Es sollte dazu aber immer ein Ziel geben, dass einen fordert. Nur, das bitte immer in weite Zukunft. Sagen wir, einen Roman veröffentlichen. Oder drei, wie ich dieses Jahr mir als Ziel gesetzt habe. Ich muss noch zwei fertig machen. Wenn ich es nicht schaffe, ist es auch gut. Einen Roman habe ich dieses Jahr schon. Ein zweiter geht ganz sicher raus. 2/3 -> ich habe zwei Romane dieses Jahr sicher? Meine Güte. Damit bin ich wirklich gut.

So, genug motiviert, sonst setze ich mich an die Staffelei, statt mich mit Augen auf Halbmast aufs Sofa zu werfen.

Also, man liest sich.